Donnerstag, 11. Juni 2015

eisige Motivtorte

Eiskönigin Elsa und Olaf


Torten für Kinder mache ich besonders gern. Die Farben und die Motive sind einfach immer süß und man kann sich kreativ so richtig austoben. Außerdem weiß jedes Kind wie Micky, Kitty und Co. aussehen und auch wenn ich sie nicht perfekt nachbilde, werden sie von den kleinen Mäusen immer erkannt.  


 


Dann gibt es noch die „Trends“: neue Animationsfilme, dessen Darsteller die Herzen der Kids im Sturm erobern. Da ich kaum Fern schaue und seit langem nicht mehr im Kino war, kenne ich die neuen Lieblinge der Kleinen kaum. Demnach war ich etwas überfordert, als sich die kleine Sahra eine Eiskönigin-Torte wünschte. Nicht irgendeine Eiskönigin: Elsa und Olaf sollten es sein. Wer bitte? 

Im Netz machte ich mich also auf die Suche und schaute mir den Trailer des Films sowie Bilder der Figuren an. Dieses Motiv war meine bisher größte Herausforderung, aufgrund dessen, dass Elsa einen sehr markanten Gesichtsausdruck hat. Den Kopf musste ich mehrmals neu machen, bis ich ihn halbwegs akzeptieren konnte. Und trotzdem sind die Augen irgendwie...nunja...verwirrt! :-)



 
Der Rest der Tortendekoration war sehr angenehm, mal kein rosa und pink sondern blau. Eine blaue Motivtorte hatte ich schon lange nicht mehr. Außerdem sind meine schönen Schneeflockenausstecher auch mal außerhalb der Wintersaison zum Einsatz gekommen.




Unter der Zuckersüßen Eisschicht steck ein stabiler Wunderkuchen gefüllt mit einer Erdbeer-Quark-Sahne. Zum fondanttauglichen Einstreichen des Kuchens habe ich eine normale Vanille-Buttercreme verwendet.




Ich glaube der Film ist sogar sehr witzig, zumindest machte der Trailer den Eindruck. Vielleicht werde ich mal zum Herbst hin einen gemütlichen Videoabend veranstalten, dann kann ich mir den Film ansehen und habe einen guten Grund paar leckere Häppchen vorzubereiten :-) .


Knutscher!

Samstag, 6. Juni 2015

Tutorial



Kleine Anleitung für die Billowing-Technik

Die zweistöckige Torte zum Geburtstag meiner Oma habe ich dir bereits hier gezeigt. Für die aufgeblähte Optik habe ich mit Hilfe der Billowing-Technik den unteren Teil der Torte verkleidet. Da ich währenddessen ein paar Fotos gemacht habe, kann ich dir nun eine kleine Anleitung zu dieser Technik vorstellen. Sie ist nicht wirklich kompliziert, allerdings relativ zeitaufwendig, dass solltest Du bei deiner Zeitplanung berücksichtigen.
  





Los geht´s:
Um die Übergänge der „Kissenchen“  zu kaschieren, habe ich kleine, goldene „Knöpfe“ hergestellt. Ich empfehle die „Lückenfüller“ zuerst herzustellen, damit die Metallic-Farbe gut durchtrocknen kann.

Zuerst erbsengroße Kügelchen aus Blütenpaste formen und mit einem Blütenknospen-Stempel prägen. Danach etwas antrocknen lassen und anschließend mit goldener Metallic-Lebensmittelfarbe * bemalen. Die Farbe gut trocknen lassen. 




Für die Billowing-Optik habe ich die Torte zunächst mit Fondant eingedeckt und zwar mit der gleichen Farbe, wie später die „aufgeblähten“ Kästchen. So sieht man hinterher eventuelle Lücken nicht. Zum Herstellen der Kästchen das Fondant dünn ausrollen und in gleichmäßige Rechtecke schneiden. Meine waren 4,5 cm x 2,5 cm. Die beiden kurzen Seiten ziehharmonikaartig zusammenfalten und leicht gegeneinander drücken, sodass sich die Mitte des Rechtecks nach oben wölbt. Nach Bedarf etwas mit der Fingerkuppe ausbeulen. Bis zum weiterverarbeiten auf einen Noppenschaumstoff legen. 







Ich habe etwa 10-15 Stück hergestellt und diese dann erst einmal an der Torte befestigt. Denn trocknen die Fondantkästchen erstmal zu sehr aus, bekommen sie Risse, wenn man sie an der Torte in Form drückt. 

Die „Kissenchen“, beginnend am unteren Rand der Torte, dicht nebeneinander mit Zuckerkleber an der Torte befestigen. Die zweite Reihe wird versetzt aufgeklebt. Und so faltet und klebt man, bis die Torte bis zum oberen Rand eingekleidet ist.




Am Ende werden die zuvor hergestellten „Knöpfe“  mit Zuckerkleber in die Zwischenräume geklebt.






Die Arbeit ist eine zeitaufwendige Fummelei, aber ich finde es hat sich gelohnt, oder? Das Wichtigste war aber, dass meine Oma sich sehr über die Geburtstagstorte gefreut hat. 

Ich hoffe meine kleine Anleitung ist trotz der bescheidenen Bilder hilfreich und verständlich für Dich. Solltest Du noch Fragen haben, beantworte ich sie gern. Ich freue mich, wenn Du mir anschließend ein Bild deiner Torte mit Billowing-Technik zeigst! 


Knutscher!

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Donnerstag, 28. Mai 2015

knusprig & köstlich



Thermomix meets Pizzastein: knuspriger Flammkuchen

Meine lieben Bloggerkolleginnen posten zurzeit wie wild Flammkuchenrezepte. Einer leckerer und knuspriger als der andere. Der Grund dafür ist die tolle Aktion #ichbacksmir von Clara auf ihrem Blog tastesheriff. Im Mai heißt das Motto - klar:  „Flammkuchen“. Ein tolles Thema, um das erste Mal bei #ichbacksmir mitzumachen, zumal mein neuer Pizzastein* perfekte Flammkuchen backt. 


ichbacksmir tastesheriff


Die Kreationen meiner Bloggerkolleginnen sind sehr kreativ und ausgefallen. Alle Flammkuchenrezepte findest du hier.

Ich habe mich für die klassische Variante entschieden, bzw. ich wurde entschieden ;-). Mein lieber Freund muss langsam an ungewöhnliche Geschmackskombinationen herangeführt werden. Deshalb kommt ersteinmal auf den Tisch, was er schon kennt und mag.





Flammkuchen mit Schinken und roten Zwiebeln 
2 Portionen
 
Teig

220 g Mehl
10 g Olivenöl
½ TL Salz
120 g Wasser

  • Pizzastein auf dem Rost in den kalten Ofen auf mittlerer Schiene einschieben und den Ofen samt Stein auf 250 °C vorheizen.
  • Alle Teigzutaten in den Mixtopf geben und 1 Minute / Teigknetstufe zu einem gleichmäßigem Teig verarbeiten. 
  • Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen. Währenddessen den Belag vorbereiten.

Belag

300 g rote Zwiebeln
200 g Schmand
125 g Schinkenwürfel
40 g Sahne
1/4 TL Salz
Frischer Pfeffer
1 große Prise frische Muskatnuss
1/2 Bund Schnittlauch zum Bestreuen

  • Zwiebeln schälen und halbieren, Schnittlauch in Röllchen schneiden. 
  • Zwiebeln in den Mixtopf geben, 3 Sekunden / Stufe 5 zerkleinern.
  • Restliche Zutaten, bis auf die Schnittlauchröllchen, zugeben und 10 Sekunden / Stufe 3 / Rückwertslauf vermischen. 

  • Teig je nach gewünschter Flammkuchengröße in 2-3 Teile teilen. Eine Teigkugel sehr dünn auf etwas Mehl ausrollen, den restlichen Teig währenddessen wieder eingepackt kühlen.
  • Den dünn ausgerollten Teig auf die Schaufel legen und auf den Pizzastein schieben. 1 Minute vorbacken und mit der Pizzaschaufel wieder entnehmen.
  •  1/3  bzw. 1/2 des Belages auf den vorgebackenen Teig verteilen und vorsichtig wieder zurück in den Ofen geben. 
  • In 10 Minuten fertig backen.
  • Den Flammkuchen mit der Schaufel aus dem Ofen entnehmen und mit den Schnittlauchröllchen bestreut servieren.




Noch ein kleiner Tipp um den Teigfladen besser von der Pizzaschaufel zu bekommen: Ich streue etwas Hartweizengrieß auf die Holzschaufel. So „rollt“ der Teig von der Pizzaschaufel auf den Pizzastein wie von selbst. 

Du kannst den köstlichen Flammkuchen selbstverständlich auch auf einem Backblech belegt mit Backpapier backen!



Knutscher!


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