Ajvar – hausgemachtes Allroundtalent
Für Ostern habe ich ein schönes Rezept für dich ausgesucht. Es
ist der Renner auf meinen Partybuffets und eignet sich auch sehr gut für den
Osterbrunch. Aber bis Ostern haben wir noch ein paar Tage Zeit, deshalb verrate
ich erstmal nur soviel: Ein wesentliche Zutat für diese Leckerei ist Ajvar.
Ajvar
ist ein Würzpaste, die anfangs ausschließlich aus gerösteten Paprika
hergestellt wurde. Diese wurde über lange Zeit, mit etwas Öl, eingekocht bis
ein gleichmäßiges Mus entstanden ist. Ursprünglich stammt das Rezept aus dem Balkan. In der modernen Küche werden gerne auch
noch andere Zutaten wie Auberginen, Zwiebeln, Knoblauch, Peperoni und Essig
zugefügt.
Ajvar kann man in gut sortierten
Supermärkten oder im Internet bereits fertig in Gläsern kaufen. Ich finde, dass
die Geschmacksunterschiede teilweise wirklich groß sind. Ich hatte bereits
einige Sorten, die mir überhaupt nicht geschmeckt haben. Meistens waren sie
durch zuviel Essig einfach zu sauer.
Ajvar ist unheimlich vielseitig einsetzbar. Es schmeckt pur und kalt zu Fleisch, in Pastasaucen oder als Brotaufstrich verarbeitet, gleichermaßen köstlich.
Ajvar ist unheimlich vielseitig einsetzbar. Es schmeckt pur und kalt zu Fleisch, in Pastasaucen oder als Brotaufstrich verarbeitet, gleichermaßen köstlich.
Ich bin ein totaler Fan davon, vieles einfach auch mal
selbst herzustellen. Man lernt dadurch viel über das Produkt, die Zutaten, die Varianten
sowie die Herkunft. Ich habe dieses Mal einfache rote Paprika für das Ajvar
verwendet, aber auch rote Spitzpaprika eignet sich hervorragend dafür.
Die Zubereitung erfolgt bei mir im Thermomix. Du kannst es natürlich auch in einem Topf einkochen und mit einem Pürierstab pürieren. Beim Einkochen im Topf solltest du das Gemüsemus regelmäßig umrühren.
Die Zubereitung erfolgt bei mir im Thermomix. Du kannst es natürlich auch in einem Topf einkochen und mit einem Pürierstab pürieren. Beim Einkochen im Topf solltest du das Gemüsemus regelmäßig umrühren.
Ajvar
2 Gläser á 200ml
1kg rote Paprika
1 Aubergine (ca. 400g)
2 grüne Peperoni
3 confierte Knoblauchzehen (alternativ 2 frische)
2 TL Salz
½ TL Pfeffer
15g Zitronensaft
10g Olivenöl
Backofen auf 200°C Grillstufe vorheizen. Wenn dein Backofen diese Funktion nicht hat dann Ober-/ Unterhitze.
Paprika und Aubergine waschen und trocken tupfen. Paprika halbieren, das Kerngehäuse und die weißen Wände entfernen. Aubergine halbieren.
Aubergine mit der Schnittfläche nach unten auf ein Backblech legen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Paprikahälften mit der Hautseite nach oben zu den Auberginen auf das Blech legen und 25 Minuten im Ofen grillen. Die Haut soll schwarz werden und blasen werfen. Das Gemüse in eine Schüssel füllen, sofort mit Frischhaltefolie abdecken und vollständig abkühlen lassen.
Das gegrillte, abgekühlte Gemüse häuten.
Paprika und Aubergine waschen und trocken tupfen. Paprika halbieren, das Kerngehäuse und die weißen Wände entfernen. Aubergine halbieren.
Aubergine mit der Schnittfläche nach unten auf ein Backblech legen und mehrmals mit einer Gabel einstechen. Paprikahälften mit der Hautseite nach oben zu den Auberginen auf das Blech legen und 25 Minuten im Ofen grillen. Die Haut soll schwarz werden und blasen werfen. Das Gemüse in eine Schüssel füllen, sofort mit Frischhaltefolie abdecken und vollständig abkühlen lassen.
Das gegrillte, abgekühlte Gemüse häuten.
Peperoni und Knoblauch in den Mixtopf geben, 5 Sekunden /
Stufe 5. Mit dem Spatel nach unten schieben, das enthäutete Gemüse zugeben und
5 Sekunden / Stufe 8 pürieren. Salz, Pfeffer, Zitronensaft und Olivenöl hinzufügen
und 5 Sekunden / Stufe 3 unterrühren. Nun das Gemüsemus ohne Messbecher 40
Minuten / 100°C / Stufe 2 einkochen. Ich empfehle währenddessen den Gareinsatz
als Spritzschutz auf den Mixtopfdeckel zu setzen. Den eingekochten Ajvar ggf.
noch mal mit Salz und Pfeffer abschmecken und noch heiß in sterilisierte
Twist-Off-Gläser abfüllen. Sofort verschließen und abkühlen lassen.
Dunkel und kühl gelagert hält es sich mehrere Wochen.
Dunkel und kühl gelagert hält es sich mehrere Wochen.
Die Zubereitung ist relativ zeitintensiv und die Ausbeute
nicht besonders groß. Aber spätestens im Spätsommer, wenn die Paprika Saison hat und besonders aromatisch ist, lohnt es sich, sich einen kleinen Vorrat von dem
selbstgemachten Allroundtalent anzulegen.
Wie sieht es bei dir aus? Hast du Freude daran auch
aufwendige Zutaten selbst herzustellen? Oder greifst du lieber auf Fertiges
zurück und konzentrierst dich lieber auf die Zubereitung?!
Knutscher!
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