Sonntag, 16. November 2014

nachgekocht



Mein Beitrag zu Lenas leckerem Gewinnspiel

Die liebe Lena von Mein leckeres Leben hat den Aufruf gestartet: An die Töpfe, fertig los! Das lass ich mir nicht zweimal sagen, zumal es einen tollen Preis zu Gewinnen gibt - einen Gutschein von mydays. Da ich schon lange von einem Sushi-Kurs träume, wäre der Gutschein ein toller Gewinn und ich könnte mir den Wunsch erfüllen.

Da ich Lenas Blog schon lange verfolge, wusste ich, dass es nicht einfach werden wird, sich für ein Gericht zu entscheiden, da sie so viele unheimlich tolle Rezepte verbloggt hat. Ich habe den kompletten (!) Blog nochmal durchstöbert und mir eine Vorauswahl rausgeschrieben. Dann habe ich einfach nach Bauchgefühl, Appetit und Zutatenvorrat entschieden.

Ich habe mir überlegt ein herzhaftes und ein süßes Rezept nachzukochen. Nun hieß es: an die Töpfe, fertig los! Beziehungsweise an den Backofen.

Als herzhaftes Gericht habe ich mir die Tomaten-Schafskäse-Tartelettes mit Basilikumpesto ausgesucht.



Wir haben noch soviel Basilikum in unserem Kräuterbeet, der verarbeitet werden will. Schafskäse und Blätterteig hatte ich auch da, so konnte ich schon fast loskochen. 

Die Zubereitung ist einfach und die Tartelettes sind schnell gemacht. Der Geschmack ist hervorragend und mit einem schönen Salat dazu hat man ein schnelles und schmackhaftes Mittagessen.



Die Rezepte habe ich minimal verändert und die Zubereitungsschritte für den Thermomix ergänzt.

Tomaten-Schafskäse- Tartelettes mit Basilikumpesto
nach Lenas Rezept
8 Stück

1 EL Pinienkerne
2 Handvoll Basilikumblätter
40 g Parmesan
1 Knoblauchzehe
20g Olivenöl
1 EL Zitronensaft
Salz & Pfeffer
1 Rolle Blätterteig, Kühlregal
250g Kirschtomaten
150g Schafskäse
Chiliflocken

Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne ohne Fett etwas anrösten bis sie duften. Dann abkühlen lassen.
Basilikum, Parmesan, Knoblauch und die abgekühlten Pinienkerne in den Mixtopf geben und 10 Sekunden / Stufe 7 zerkleinern. Olivenöl, Zitronensaft und etwas Salz und Pfeffer nach Geschmack zugeben und 20 Sekunden / Stufe 4 zu einem geschmeidigem Pesto mischen.
Backofen auf 180°C vorheizen. Tomaten waschen und halbieren, Schafskäse würfeln.
Den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und mit 2/3 des Pestos bestreichen. Mit einem Pizzaschneider in 8 Stücke teilen und mit Tomaten und Schafskäse belegen. Je nach Geschmack mit Chiliflocken bestreuen und ca. 15-20 Minuten bei 180°C backen. Vor dem servieren mit dem restlichem Pesto beträufeln und genießen.


 
Als süßes Rezepte habe ich mir die Apfel-Zimt-Schnecken zum nachbacken ausgesucht. Die passen perfekt zur Jahreszeit! Die Zubereitung war relativ einfach, nur das aus- und einrollen der Teiges hat mir etwas Fingerspitzengefühl abverlangt. Dafür wird man mit einer herrlichen Duft und leckerem Geschmack belohnt.



Apfel-Zimt-Schnecken nach Lenas Rezept
ca. 15 Stück

Für den Teig:
100g Butter, zimmerwarm
100g Frischkäse
50g Zucker
½ TL Zimt
180g Dinkelmehl
Für die Füllung:
1 Kardamomkapsel
2 EL brauner Zucker
1 EL Zucker
1 TL Zimt
1 EL Butter
2 Äpfel
Saft einer halben Zitrone

Für den Teig alle Teigzutaten in den Mixtopf geben und 20 Sekunden / Stufe 5 mit Hilfe des Spatels zu einem Teig verarbeiten. In Frischhaltefolien wickeln und mindestens 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Währenddessen die Zutaten für die Füllung verarbeiten. Die Samen der Kardamomkapsel in einem Mörser zerreiben. Beide Sorten Zucker und Zimt dazugeben und miteinander mischen. In einem kleinem Topf die Butter zerlassen und von der Herdplatte ziehen.
Äpfel schälen und in sehr dünne Scheiben schneiden. Lena empfiehlt einen Sparschäler zu verwenden, das hat super geklappt. Die Apfelscheiben in einer Schüssel mit den Zitronensaft mischen.
Den Teig auf einer bemehlten  Arbeitsfläche ca. 3 mm dick ausrollen und mit der zerlassenden Butter bestreichen. Bis auf 2 EL, die Zucker-Gewürz-Mischung drüberstreuen und mit Apfelscheiben belegen. Nun den Teig von der längeren Seite aufrollen und für ca. 30 Minuten kühl stellen. So lässt sich der Teig anschließend besser schneiden.
Backofen auf 180°C vorheizen.  Die Teigrolle in ca. 2 cm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen, mit der restlichen Zuckermischung bestreuen und  ca.15 Minuten backen. Schnecken etwas auskühlen lassen und genießen. 




Nun heißt es abwarten und Daumen drücken, vielleicht gewinne ich ja :-) , wäre übrigens mein erstes Mal.

Alle Originalrezepte und viele andere Leckereien gibt es auf Lenas Blog Mein leckeres Leben. Schau doch mal vorbei!

Knutscher!

Mittwoch, 12. November 2014

selbstgemacht



Fruchtig, vielseitig und lecker: Beeren-Curd


Heute hole ich für einen Moment den Sommer wieder zurück - mit leckerem Beeren-Curd - die beerige Variante des bekannteren Lemon-Curd. Beeren lassen sich prima einfrieren und dann das ganze Jahr über verarbeiten und genießen.

Lemon-Curd ist vor allem in England eine beliebte Creme, die als Brotaufstrich auf Scones oder Toastbrot gegessen wird. Ich mag ja generell eher keine süßen Brotaufstriche, aber Curd eignet sich auch super zum Füllen von Torten und Macarons, sowie zum Herstellen von Toppings für Cupcakes oder für Tartelettes. 





Die beerige Variante hat eine schöne Farbe und schmeckt köstlich! Die Zubereitung erfolgt der Einfachheit halber im Thermomix. So ist sie schnell gemacht, ohne großen Aufwand!



Beeren-Curd
3 Gläser á 200 ml

6 Limetten, unbehandelt
170g Zucker
200g Butter
4 Eier
80g Beeren, wenn TK dann aufgetaut

Limetten waschen und die Schale fein abreiben, nach Möglichkeit nur die grüne Schale ohne das weiße. Die Limetten auspressen und 120g Saft abmessen, der Rest kann anderweitig verwendet werden.


Zucker mit dem Abrieb der Limetten in den Mixtopf geben und 30 Sekunden / Stufe 10 pulverisieren.
Butter, Eier, Beeren und 120g Limettensaft dazugeben und 20 Minuten / 90 °C / Stufe 2 erhitzen, dabei anstelle des Messbechers den Gareinsatz als Spritzschutz verwenden.

Anschließen wird das Curd noch mal gemixt: Den Messbecher aussetzen und die Creme    30 Sekunden Stufenweise 2/4/6 mixen. In heiß ausgespülte Gläser füllen und im Kühlschrank aufbewahren. Das Curd hält sich so bis zu einem Monat. 

 

Die Farbe ist herrlich „Berry“ und die Konsistenz puddingartig.

Viel Spaß beim nachmachen!

Knutscher!

Sonntag, 9. November 2014

Motivtorte



Torte zum ersten Geburtstag




Da die meisten meiner Freundinnen Töchter haben, sind meine Motivtorten doch sehr rosalastig. Zum Glück stehe ich total auf Rosa und Pink!



Linda, die Tochter unserer Freunde hatte vor ein paar Tagen ihren ersten Geburtstag gefeiert und für diesen Anlass habe ich eine Motivtorte gemacht. Meine Freundin hat sich eine Torte in Form einer Eins gewünscht, da konnte ich mal wieder etwas anderes ausprobieren.  


  

Wie immer habe ich kiloweise Kuchen in Reserve gebacken, für den Fall, dass etwas schief geht. Wie meistens ist dann doch alles gut gegangen.



Die Eins habe ich aus zwei Wunderkuchen, die ich in einer 25x25 großen Form gebacken habe, zurechtgeschnitten. Diese habe ich dann mit Kinderschokoladen-Ganache gefüllt, mit dunkler Ganache fondanttauglich eingestrichen, und dann in Rosa eingedeckt.

Das Eindecken war natürlich durch die Ecken und Kanten etwas kniffeliger, ist mir aber dann doch recht gut gelungen, wie ich finde.



Für die Deko habe ich allerhand Blümchen aus Blütenpaste hergestellt und ein paar Würfel aus Modellierfondant für Lindas Namen.





Das Bärchen ist mir leider ein paar Tage vor der Fertigstellung der Torte an den angedeuteten Nähten aufgeplatzt, sodass ich ein zweites machen musste. Der Grund war wahrscheinlich, dass ich zuviel CMC (Stabilisator für Fondant) verwendet habe oder der Körper des ersten Bärchens einfach zu dick war. Das zweite Bärchen habe ich dann etwas abgespeckt, dass es nicht noch einmal passiert.



Für die Geburtstagskerze habe ich eine Mini-Fondanttorte modelliert und die Kerze mittig mit Zuckerkleber eingeklebt. Als die Kerze dann angezündet wurde, war es genauso wie ich mir vorgestellt habe! Was meinst du? Sieht es nicht toll aus??!!

Die Torte hat nicht nur gut gefallen sonder auch geschmeckt! Da freue ich mich immer sehr drüber!



Knutscher!

Donnerstag, 30. Oktober 2014

leckeres



Fastfood selbst gemacht: Hähnchen-Nugget Burger

Manchmal gibt es Zeiten, da brauche ich einfach Seelenfutter. Nach einer Woche wie dieser, wo irgendwie alles schief lief und ich mich am liebsten verkriechen möchte, bekomme ich gelegentlich Lust in einen schönen Burger zu beißen. Wenn man sich dann selbst in die Küche stellt, kommt man beim Schnibbeln und Zubereiten auf andere Gedanken und die Welt ist schon fast wieder in Ordnung. Aber das Wichtigste: Es schmeckt hervorragend!



 

Burger Brötchen (Buns)

8 Stück



250g Wasser

30g Rohrohrzucker

35g Butter

½ Würfel Hefe

500g Mehl

1 TL Salz

1 Eigelb

3 EL Milch

2 EL Sesam



Wasser, Zucker, Butter und Hefe in den Mixtopf geben und 1 Minute / 37°C / Stufe 2 auflösen. Mehl und Salz zugeben und 3 Minuten / Teigknetstufe kneten. Teig in eine große Schüssel umfüllen und zugedeckt 45 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.



Nun den Teig aus der Schüssel auf eine mit etwas Mehl bestäubte Arbeitsfläche geben und in 8 Teile teilen, zu runden Brötchen formen und nochmal mit einem sauberen Geschirrtuch zugedeckt 15 Minuten gehen lassen. Währenddessen das Eigelb mit der Milch verquirlen. Nach der Ruhezeit die Brötchen mit der Eimischung bestreichen und mit Sesam bestreuen. 20-25 Minuten im vorgeheizten  Backofen backen bis die Brötchen leicht gebräunt sind. Auskühlen lassen.





Hähnchen-Nuggets
8 Stück



200g Hähnchenbrust, ohne Haut

1 confierte Knoblauchzehe

1 gestr. TL Salz

2 Scheiben (Vollkorn-) Toast

40g Milch

70g Frischkäse

2 EL Mehl

4 EL Paniermehl

1 Ei

Rapsöl , zum braten



Hähnchenfleisch, Knoblauch und Salz in den Mixtopf geben und 4 Sekunden / Stufe 7 zerkleinern. Toastbrot in Stückchen zupfen und in den Mixtopf geben, dabei verarbeite ich den Rand nicht mit. Milch und Frischkäse dazugeben und die Masse 8 Sekunden / Stufe 6 vermischen. Fleischbrät in eine Schüssel füllen und zugedeckt in den Kühlschrank stellen.


Nun wird die „Panierstraße“ vorbereitet: Drei tiefe Teller bereitstellen. In den ersten Teller Mehl geben, in den zweiten Teller das Ei verquirlen und im letztem Teller das Paniermehl geben.



Eine Pfanne mit etwas Öl auf mittlerer Hitze erhitzen.
Die  vorbereitete Hähnchenmasse aus dem Kühlschrank nehmen, mit einem Esslöffel Fleischteig entnehmen und in die Schüssel mit dem Mehl gleiten lassen. Vorsichtig im Mehl wenden. Die Masse ist sehr weich, dass soll so sein, deshalb unbedingt mit Gefühl panieren.

Nun den Teig vorsichtig durch das verquirlte Ei ziehen und zum Schluss mit Gefühl im Paniermehl wenden. Ganz leicht etwas flach drücken und in der Pfanne, von jeder Seite, ca. 2 Minuten braten bis der Nugget etwas gebräunt ist. Auf diese Weise 8 Nuggets braten und anschließend auf einem Küchenpapier das Fett abtropfen lassen.



Zusammensetzen der Burger, dies kann natürlich nach Geschmack variiert werden. Meine Variante:



Burger "bauen"
8 Stück



8 Blätter Kopfsalat

2 Tomate

¼ Salatgurke

8 EL Mayonnaise (ich verwende die polnische „Winiary“)

8 TL Ketchup

8 Scheiben Cheddar Käse



Das Gemüse und den Salat waschen und trocken tupfen. Gurke schälen, Gurke und Tomaten in Scheiben schneiden. Die 8 ausgekühlten Burgerbrötchen aufschneiden und je mit 1 EL Mayonnaise und 1 TL Ketchup bestreichen. Je Burger 1 Salatblatt auflegen, 1 Nugget, 1 Scheibe Käse, 2 Scheiben Tomaten und eine Scheibe Gurte. Ein bisschen salzen und pfeffern und den Brötchendeckel drauflegen, leicht andrücken und geniiiiießen. 



Wir essen dazu meist selbstgemachte Pommes, aber diesmal  haben wir sie einfach pur gefuttert.



Knutscher!

Samstag, 18. Oktober 2014

Erntezeit



Quittenmarmelade mit Vanille


In meiner Kindheit hatte ich mit Quitten nix am Hut. Ich kann mich ehrlich gesagt nicht daran erinnern, dass meine Eltern je etwas mit Quitten gebacken oder gekocht hätten. Quittengelee oder ähnliches gab es bei uns auch nicht.

Somit war ich etwas ratlos, als ich das erste Mal diese seltsamen Früchte an dem Baum unserer Nachbarin sah: Was ist denn dass?! Unsere Nachbarin gab mir damals ein paar Früchte zur Probe. Seitdem bin ich begeistert von dieser tollen Frucht. Ich liebe den Geschmack und den süßlich-blumigen Duft.


Zum Glück hang der Baum dieses Jahr wieder voll mit Früchten. Meine Freude war groß, als ich einen großen Korb voll Quitten über den Zaun gereicht bekommen habe. Also war ich die letzten Tage, mit Marmelade kochen und Quittenlikör ansetzen, beschäftig.   



Die Quittenmarmelade schmeckt schön fruchtig und eignet sich sowohl als Brotaufstrich, als auch zum Backen. Ich habe die Marmelade im Thermomix zubereitet. Du kannst sie natürlich auch in einem großen Topf kochen und in einem Mixer pürieren.



Quittenmarmelade mit Vanille

( 6 Gläser á 200ml)



ca.1,3 kg Quitten (sollten geschält 1kg ergeben)

1 Päckchen Zitronensäure

500g Gelierzucker 2:1

1 EL selbstgemachter Vanilleextrakt



Mit einem weichen, trockenen Tuch den Flaum von den Quitten abreiben. Die Quitten vierteln, schälen und das Kerngehäuse entfernen. Die Schale kann auch mitverarbeitet werden. Meine Quitten sind allerdings naturbelassen und die Schale war nicht so schön.



Quitten, Zitronensäure und Gelierzucker in den Mixtopf geben und 10 Sekunden auf Stufe 9 zerkleinern, mit dem Spaten nach unten schieben und 11 Minuten bei 100 °C, Stufe 2 kochen. Die Masse ist relativ fest, deshalb rühre ich zwischendurch mit dem Spatel durch die Deckelöffnung die Masse etwas um.



Währen des Kochvorgangs die Twist-Off-Gläser und Deckel heiß ausspülen.



Nach der Kochzeit einen Esslöffel Vanilleextrakt zugeben und die Quittenmarmelade Stufenweise 3-6-10, 15 Sekunden pürieren. Sofort in die vorbereiteten Gläser füllen, verschließen und abkühlen lassen.



 Die Marmelade schmeckt wunderbar fruchtig, ist mal eine schöne Abwechslung zur „Standardmarmelade“ und eignet sich auch prima zum Verschenken. 



Vielleicht kennst du ja auch jemanden, der ein paar Quitten loswerden will oder hast sogar ein eignes Bäumchen!?



Knutscher!

Freitag, 10. Oktober 2014

Motivtorte



Geburtstagstorte für meinen Liebsten




Für den Geburtstag meines Liebsten, wollte ich natürlich auch eine Torte machen. Es sollte eine kleine Torte mit gaaaanz viel Liebe werden. Nachdem er letztes Jahr eine Torte mit vielen Herzen bekommen hat, wollte ich ihn dieses Jahr mit etwas Neuem überraschen.



Als ich ihm seine Geburtstagstorte überreichte, fragte er mich ganz erstaunt: "Hä? Hast du die Torte etwa abgeknutscht?" Die Überraschung ist mir also gelungen!





Als Basis für die Torte habe ich mich diesmal für einen Nuss-Schokoladen Kuchen entschieden. Diesen habe ich in einer mittelgroßen Herzform gebacken und mit weißer Schokoladen-Eierlikörcreme gefüllt.



Die Creme empfehle ich  einen Tag vor dem Füllen der Torte herzustellen.



Weiße Schokolade-Eierlikör-Creme



200g weiße Kuvertüre

100g Sahne

50g Butter

100 ml Eierlikör (ich verwende selbstgemachten)



Die Kuvertüre hacken.

Sahne in einem kleinen Topf kurz aufkochen und von der heißen Herdplatte ziehen. Kuvertüre  und Butter zugeben und mit einem Schneebesen unter Rühren schmelzen. Eierlikör zugeben und zu einer cremigen, klumpenfreien Creme verrühren.



Die Creme in eine Schüssel umfüllen und abgedeckt über Nacht im Kühlschrank fest werden lassen.
 

Der Kuchen schmeckt herrlich nussig und durch die Schokoladenstückchen hat er auch einen schokoladigen Crunch. Er ist schön fest und lässt sich gut (zu-)schneiden.

Der Kuchen schmeckt leider nicht so lange frisch wie zum Beispiel der Wunderkuchen. Wenn die Torte jedoch am Tag der Fertigstellung oder spätestens einen Tag danach vernascht wird, kann ich ihn aber empfehlen.

 

Nuss-Sckokoladen-Kuchen



80g Zartbitterschokolade

3 Eier

1 Prise Salz

100g Butter, zimmerwarm

100g Zucker

60g Mehl

1 TL Backpulver

100g gemahlene Haselnüsse
 (ich kaufe ganze und mahle sie selbst im TM zu Beginn)



Wenn ganze Haselnüsse verwendet werden, diese 7 Sekunden auf Stufe 10 im Thermomix mahlen.

Eine kleine Herzform mit Backtrennspray einsprühen und beiseite stellen.

Die Schokolade grob hacken und ebenfalls beiseite stellen. Die Schokistückchen dürfen gern etwas größer sein.


Eier trennen und das Eiweiß mit einer Prise Salz zu steifem Schnee schlagen, beiseite stellen bzw. in eine separate Schüssel umfüllen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Die Butter mit dem Rührbesen einer Küchenmaschine schaumig schlagen. Langsam den Zucker einrieseln lassen und unterrühren. Die drei Eigelbe, nacheinander, unter die Buttermasse schlagen.

Das Mehl mit dem Backpulver auf die Ei-Butter-Masse sieben, die gehackte Schokolade und die gemahlenen Haselnüsse zugeben und alle Zutaten mit einem (Holz-)Kochlöffel gründlich vermischen. Den zuvor steifgeschlagenen Eischnee mit dem Kochlöffel vorsichtig unterheben. Teig in die vorbereitete Form füllen und auf mittlerer Schiene ca. 40 Minuten backen. Stäbchenprobe! 


Nach dem Backen den Kuchen erst 20 Minuten in der Form abkühlen lassen, auf ein Kuchengitter stürzen und vollkommen erkalten lassen.

Übrigens: Die Teigmenge eignet sich auch hervorragend für eine Springform Ø 20cm oder eine kleine Kastenform Länge 20cm.

Den abgekühlten Kuchen waagerecht in 3 Schichten teilen, mit der weißen Schokoladen-Eierlikör-Creme füllen und ca. 2 Stunden in dem Kühlschrank stellen, damit die Creme fest wird und die Torte beim Bestreichen mit Ganache nicht verrutscht.



Nach der Kühlzeit die Torte fondanttauglich einstreichen. Dafür eignet sich Ganache, Buttercreme oder auch Marmelade. Das Letztere habe ich selbst noch nicht verwendet. Marmelade gleicht natürlich nicht so schön Unebenheiten aus, wie Ganache oder Buttercreme, deshalb wird die Fondantdecke meist nicht ganz so ebenmäßig. Ich habe zartbitter Schokoladen Ganache verwendet. Diese schmeckt lecker und ist nicht zu süß.



Um einen perfekten Untergrund zu bekommen, streiche ich meine Torten zweimal mit Ganache ein. Nach dem ersten Anstrich wird sie noch mal für einige Stunden in den Kühlschrank gestellt und anschließend ein zweites Mal mit Ganache eingestrichen und schließlich eingedeckt. Dann kann die Torte nach Lust und Laune dekoriert werden.





Ich habe mich für Küsschen entschieden. Die Idee habe ich mir bei der "Tortenküche" abgeschaut. Thomas Merker macht übrigens wunderschöne Torten.



Wie kommen die Küsschen nun auf die Torte? Nein, ich habe mir nicht einen knallroten Lippenstift raufgemacht und die Torte abgeknutscht bis alle Stellen bedeckt waren ;-)



Der Trick ist ein Kussmundstempel aus dem Bastelbedarf:

Den Stempel gründlich abgewaschen und einen flachen Pinsel vorsichtig mit roter Lebensmittelpastenfarbe bestreichen. Anschließend gefühlvoll auf die Torte stempeln.





Die Herzchen für die Umrandung habe ich absichtlich aus verschieden großen Kügelchen geformt. Das sieht lockerer und natürlicher aus. Diese mit Zuckerkleber am Tortenrand einfach festkleben.



So habe ich meinem Freund eine Freude gemacht. Ich hoffe dir gefällt die Torte auch gut!? Ich finde sie passt total zu meinem Blognamen .... "Knutschertorte"! ;-)



Knutscher!

Sonntag, 5. Oktober 2014

Aufregend



Ich war dabei! FoodbloggerCamp Berlin -  Zwei unvergessliche Tage





Hinter mir liegt ein unglaublich aufregendes und wundervolles Wochenende. Ich war zum ersten Mal auf einem Barcamp, in meinen Fall ein Foodbloggercamp.

Ein Barcamp ist eine Art Konferenz mit im Vorfeld  noch nicht festgelegten Sessions (Workshops). Erst am Tag der Veranstaltung werden die Themen für die Sessions vorgeschlagen  und ein Zeitplan erstellt.  Jeder der Teilnehmer sowie die Sponsoren, können eine Session anbieten oder vorschlagen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es eine praktischer Workshop (Kochen, Backen, etc.), eine Präsentation oder eine Diskussionsrunde ist. So kam ein buntgemischter Zeitplan mit vielen spannenden Themen zustande.

Im Vorhinein war ich unglaublich aufgeregt. Ich kannte zwar das Prinzip eines Barcamps, alles andere war aber offen: Welche Themen werden angeboten? Werde ich selbst auch den Mut haben eine Session anzubieten? Und vor allem, wie werden wohl die anderen Teilnehmer sein?!

Ich kann nur sagen, es war unbeschreiblich toll. Ich hatte eine Menge Spaß und habe wundervolle und spannende Menschen kennengelernt. Ich fand es sehr aufregend, dass ich teilweise Personen, deren Blogs ich schon seit längerem lese und verfolge, dort persönlich kennengelernt habe.


Im Kochatelier angekommen, schnappte ich mir erstmal einen Kaffee und setzte mich an einen freien Tisch. Ich war relativ früh und es waren erst ein paar andere Bloggerinnen da. Auf einmal sprang eine freundliche Person auf und frage mich, ob ich mich nicht zu Ihr und den anderen setzen wollte. Ich erkannte sofort, dass es die liebe Mari von Kazuo ist. Das Eis war gebrochen.



Während der Pausen lernte ich noch viele andere superliebe Bloggerinnen kennen: Einige wie zum Beispiel Alexandra und Barbara von Meins!Mit Liebe selbstgemacht sind sogar aus Bayern bis nach Berlin gekommen, um am Foodbloggercamp teilzunehmen. Mit Gesa von EinzigartiGees , Steffi von der Zuckerwerkstatt und Irina habe ich mich auch sehr nett übers Bloggen, aber auch über andere persönliche Sachen unterhalten. 


In Steffi habe auch jemanden gefunden, mit dem ich mich über Zuckerkunst, Torten und Motivtorten austauschen konnte. Ich verfolge Ihre Seite schon länger und bin total begeistert von Ihrem Blog. Da hat es mich natürlich sehr stolz gemacht, dass ihr auch meine Torten gefallen!

Bei Manja von  mylittle japanese world habe ich gelernt, wie ich Onigiri selbst herstellen kann. Das war total neu für mich und superlecker! Ich möchte diese unbedingt mal zuhause nachmachen!



Ich möchte mich herzlich bedanken: bei Mella und Jan für die Organisation, bei den Sponsoren (siehe unten), die das Camp unterschützt und uns tolle Präsente mit nach Hause gegeben haben, bei den Servicekräften, sowie bei allen Teilnehmern für ein Menge Spaß und viele neue Erfahrungen und Erkenntnisse!



Knutscher!



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